Ein modularer Einspeiseverteilerschrank ist eine bodenstehende Niederspannungsbaugruppe zur Verteilung der eingehenden Energie auf mehrere geschützte Einspeisestromkreise. Der Schrank integriert den Eingangsbereich, das Kupfer-Sammelschienensystem, die Einspeisegeräte, den Kabelanschlussbereich und das Stahlgehäuse.
Die Konfiguration wird durch den eingehenden Strom, die Nennwerte der Einspeisung, die Anzahl der Stromkreise, die Kurzschlussstufe, die Kabelanordnung und den Installationsraum bestimmt. Modulare Einspeisepositionen ermöglichen die Anordnung unterschiedlicher Stromkreisgrößen innerhalb einer Verteilerbaugruppe.
Hauptkonfiguration
Eingehender Abschnitt
Der Eingangsabschnitt verbindet die Hauptversorgung und beherbergt das angegebene Schalt- oder Schutzgerät. Die Position des eingehenden Kabels und der Anschlussraum richten sich nach dem elektrischen Layout.
Kupfer-Sammelschienensystem
Kupferschienen verteilen den Strom vom Eingangsabschnitt an die Einspeisestromkreise. Querschnitt und Anordnung werden je nach Bemessungsstrom und erforderlicher Kurzschlussfestigkeit ausgewählt.
Feeder-Einheiten
Jede Modulposition bietet Platz für ein bestimmtes Einspeiseschutz- oder Schaltgerät. Die Einspeisungswerte können entsprechend dem Schaltplan festgelegt werden.
Kabelanschlussbereich
Der Anschlussbereich bietet Platz für ankommende und abgehende Kabel. Kabelgröße, -menge, Biegeradius und Einführungsrichtung werden bei der Layoutentwicklung berücksichtigt.
Technische Parameter
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Parameter |
Typischer Wert |
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Nennbetriebsspannung |
400–415 V Wechselstrom |
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Frequenz |
50 / 60 Hz |
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Hauptsammelschienenstrom |
400–6300 A |
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Einspeisestrom |
16–630 A |
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Speisekreise |
4–24 |
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Sammelschienenmaterial |
Kupfer |
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Gehäusematerial |
Stahlblech |
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Schrankhöhe |
1800–2200 mm |
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Schrankbreite |
600–1200 mm pro Abschnitt |
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Schranktiefe |
600–1200 mm |
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Installation |
Boden-stehend |
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Kabeleinführung |
Oben oder unten |
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Gehäuseschutz |
IP30–IP54 |
Feeder-Konfiguration
Aktuelle Bewertungen
Verschiedene Einspeiseströme können in einem Schrank kombiniert werden. Die Anordnung richtet sich nach dem berechneten Laststrom und Schaltungsplan.
Schaltungsmenge
Die erforderliche Anzahl an Einspeisepositionen wird durch die Anzahl der Stromkreise, die Geräteabmessungen, den Kabelraum und die angegebenen freien Wege bestimmt.
Gerätelayout
Einspeisegeräte werden mit den Sammelschienen- und Kabelanschlussbereichen gemäß dem Einleitungsdiagramm positioniert. Bedien- und Anschlusspunkte werden für Installation und Wartung zugänglich gehalten.
Herstellungsdetails
Blecharbeiten
Stahlplatten, Montageplatten und Strukturteile werden nach Fertigungszeichnungen geschnitten, gestanzt und geformt. Geräteöffnungen und Montagepunkte werden während der Fertigung kontrolliert.
Herstellung von Sammelschienen
Kupferschienen werden nach den vorgegebenen Maßen geschnitten, gebohrt, gebogen und montiert. Anschlusspunkte sind auf die Einspeiseanordnung abgestimmt.
Schrankveredelung
Stahloberflächen können eine Pulverbeschichtung oder eine andere spezifizierte Schutzbeschichtung erhalten. Die Beschichtungsanforderungen werden entsprechend der Installationsumgebung ausgewählt.
Elektrische und mechanische Prüfungen
Maßprüfung
Gesamtabmessungen des Schranks, Montagepositionen, Öffnungen und Kabelzugangspunkte werden anhand genehmigter Zeichnungen überprüft.
Montageinspektion
Bei der Montage werden Sammelschienenverbindungen, Schutzleiterverbindungen, Gerätemontage und interne Verkabelung überprüft.
Elektrische Überprüfung
Schaltkreisidentifikation, Verkabelungskontinuität, Schaltfunktionen und Geräteanordnung werden vor dem Versand anhand der genehmigten Elektrodokumentation überprüft.
Anwendungsszenarien
Gewerbebauten
Wird für die separate Verteilung von HVAC-, Beleuchtungs-, Steckdosen- und Haustechnikstromkreisen von einer zentralen Niederspannungsversorgung verwendet.
Industrieanlagen
Geeignet für Produktionsanlagen, Hilfssysteme, Werkstätten und Anlagendienste, die mehrere Einspeisewerte erfordern.
Infrastruktureinrichtungen
Anwendbar für Hauswirtschaftsräume, technische Gebäude und Serviceeinrichtungen, in denen mehrere geschützte Niederspannungsstromkreise in einer Baugruppe zusammengefasst sind.
Auswahlkriterien
Hauptbewertung
Wählen Sie den Eingangs- und Sammelschienenstrom aus dem berechneten Bedarf, der Eingangsversorgung und dem Lastplan des Projekts aus.
Feeder-Bewertung
Spezifizieren Sie jeden Abzweig entsprechend der angeschlossenen Last, dem Betriebsstrom und den erforderlichen Schutzeigenschaften.
Kurzschluss-Schaltkreispegel
Bestätigen Sie den voraussichtlichen Kurzschlussstrom-am Installationsort, bevor Sie die erforderliche Widerstandsfähigkeit der Baugruppe festlegen.
Kabelraum
Geben Sie Kabeltyp, Leitergröße, Anzahl und Einführungsrichtung an, damit der Anschlussraum richtig dimensioniert werden kann.
Schrankabmessungen
Überprüfen Sie die verfügbare Höhe, Breite, Tiefe, den Zugang von vorne und den Platz für die Kabelführung, bevor Sie die endgültige Schrankanordnung genehmigen.
Beschaffungsinformationen
Elektrische Daten
Geben Sie das Einleitungsdiagramm, die Nennspannung, die Frequenz, den eingehenden Strom, den Einspeiseplan und den Kurzschlusspegel an.
Mechanische Daten
Bestätigen Sie die Schrankabmessungen, die Kabeleinführungsrichtung, die Installationsanordnung, die Zugangsanforderungen und den Gehäuseschutz.
Projektbedingungen
Geben Sie die Installationsumgebung, den Umgebungstemperaturbereich und alle projektspezifischen Dokumentations- oder Inspektionsanforderungen an.
Diese Eingaben liefern die erforderlichen Informationen zur Definition der Einspeiseanordnung, der Sammelschienenkonfiguration, der Gehäusegröße und des Kabelanschlussraums für Angebote und technische Überprüfungen.
FAQ
F: Können unterschiedliche Einspeiseleistungen in einem Schrank kombiniert werden?
A: Ja. Die Einspeisepositionen können je nach elektrischem Zeitplan, verfügbarem Installationsraum und ausgewählten Schutzgeräten unterschiedliche Stromkreiswerte aufnehmen.
F: Was ist der typische Feeder-Strombereich?
A: Typische Einspeisenennwerte liegen zwischen 16 A und 630 A. Der anwendbare Nennwert hängt von der angeschlossenen Last und den Projektspezifikationen ab.
F: Wie viele Speisekreise kann der Schrank aufnehmen?
A: Eine typische Konfiguration enthält 4–24 Speisekreise. Die endgültige Menge hängt von den Geräteabmessungen, dem Kabelraum und der Schrankabschnittsgröße ab.
F: Können Kabel von oben oder unten eingeführt werden?
A: Ja. Je nach Standortlayout und Kabelführungsanordnung kann die Kabeleinführung oben oder unten festgelegt werden.
F: Was bestimmt die endgültigen Schrankabmessungen?
A: Die Hauptfaktoren sind die Anzahl der Einspeiser, die Gerätegröße, die Anordnung der Sammelschienen, der Kabelanschlussraum, die internen Abstände und der Zugang zur Installation.
F: Welche Unterlagen werden für ein Angebot benötigt?
A: Ein einzelnes{0}}Liniendiagramm, Einspeiseplan, Eingangsleistung, Kurzschlussniveau, Kabelinformationen, Schrankabmessungen und Gehäuseschutzanforderungen bilden die wichtigsten technischen Informationen für ein Angebot.
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