Ein modularer Eingangsverteilerschrank empfängt eine eingehende Niederspannung-und verteilt den Strom an mehrere geschützte Ausgangsstromkreise. Die Baugruppe vereint den Haupteingang, das Kupfer-Sammelschienensystem, die modularen Abgangspositionen, den Kabelanschlussbereich und das Stahlgehäuse in einem koordinierten Schrank.
Die Konfiguration richtet sich nach dem elektrischen Lastplan, dem Eingangsstrom, den Anforderungen an den Ausgangsstromkreis, der Kabelanordnung und dem Installationsraum. Ein modularer Innenaufbau ermöglicht die Anpassung der Anzahl der Schaltkreise, der Geräteanordnung und der Schrankabmessungen an das Projektdesign.
Hauptkonfiguration
Incomer-Bereich
Der Haupteinspeiser bildet den primären Schalt- und Schutzpunkt. Sein Nennstrom und seine Polanordnung werden aus der eingehenden Versorgung und der berechneten Verteilungslast ausgewählt.
Kupferschiene
Die Sammelschiene überträgt den Strom vom Einspeisestromkreis zu den Abgangsstromkreisen. Kupferquerschnitt-und Nennstrom werden entsprechend der Schranklast und der internen Anordnung ausgewählt.
Ausgehende Module
Modulare Positionen nehmen individuelle Abgangsschutzgeräte auf. Anzahl und Nennwerte der Stromkreise richten sich nach dem genehmigten Verteilungsplan.
Kabelbereich
Ein spezieller Anschlussraum bietet Platz für ankommende und abgehende Leiter. Die Position der Kabeleinführung ist auf den Installationsweg und die Schrankanordnung abgestimmt.
Technische Spezifikationen
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Parameter |
Typischer Wert |
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Nennbetriebsspannung |
400–415 V Wechselstrom |
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Frequenz |
50 / 60 Hz |
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Nennstrom |
63–630 A |
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Ausgehende Wege |
4–24 |
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Nennstrom der Sammelschiene |
100–630 A |
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Sammelschienenmaterial |
Kupfer |
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Dicke des Gehäuseblechs |
1,0–2,0 mm |
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Schutzgrad |
IP30–IP54 |
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Installationstyp |
Wand-montiert / bodenstehend- |
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Kabeleinführung |
Oben / Unten |
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Betriebstemperatur |
−5 bis +40 Grad |
Modulare Konfigurationsoptionen
Einsteigerbewertung
Der Nennstrom liegt typischerweise zwischen 63 A und 630 A. Die Auswahl richtet sich nach dem berechneten Maximalbedarf, der vorgelagerten Versorgungskapazität und der erforderlichen Verteilungskapazität.
Ausgehende Wege
Der Schrank unterstützt 4–24 Abgangspositionen innerhalb des angegebenen Konfigurationsbereichs. Die erforderliche Anzahl ergibt sich aus dem Schaltungsplan, der Gerätegröße und dem verfügbaren Innenraum.
Schrankabmessungen
Die Gehäuseabmessungen werden anhand der Eingangs- und Abgangsgeräte, der Sammelschienenposition und der Anforderungen an den Kabelabschluss ermittelt. Türfreiraum und Einbauraum werden in die Grundrissüberprüfung einbezogen.
Kabeleinführung
Der obere oder untere Kabeleingang wird entsprechend der Anordnung der Standortführung gewählt. Die Position der Verschraubungsplatte und der Anschlussraum richten sich nach der Leitergröße und der Anschlussmethode.
Wichtige Auswahlkriterien
Nennstrom
Bestätigen Sie den Eingangsnennstrom und die Ausgangsstromkreiswerte, bevor Sie die Schrankkonfiguration auswählen. Die Nennleistung der Sammelschiene sollte der erforderlichen Verteilungskapazität entsprechen.
Schaltungsmenge
Ermitteln Sie die erforderlichen Abgangswege aus dem endgültigen Schaltungsplan. Reservierte Positionen können enthalten sein, wenn zusätzliche Stromkreise Teil des genehmigten Entwurfs sind.
IP-Bewertung
Wählen Sie den Schutzgrad des Gehäuses entsprechend dem Installationsort und dem erforderlichen Schutz gegen feste Gegenstände und eindringendes Wasser.
Installationsraum
Überprüfen Sie die Schrankbreite, -höhe, -tiefe, den Kabelzugang und den Betriebsfreiraum, bevor Sie die Gehäuseabmessungen festlegen.
Typische Anwendungen
Gewerbebauten
Stromverteilung für Beleuchtung, allgemeine Steckdosen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) und andere gebäudetechnische Stromkreise.
Industrieanlagen
Verteilung von Werkstatt-, Maschinen- und Hilfsverbrauchern über separat abgesicherte Abgangsstromkreise.
Geräteräume
Zentralisierte Niederspannungsverteilung, bei der der eingehende Strom auf mehrere lokale Stromkreise aufgeteilt wird.
Versorgungsbereiche
Lokale Verteilungspunkte, die mehrere nachgelagerte Lasten von einer eingehenden Versorgung versorgen.
Herstellung und Qualitätskontrolle
Gehäuseherstellung
Stahlbleche werden nach genehmigten Schrankzeichnungen geschnitten, geformt, gebohrt und montiert. Tür, Montageplatte, Flanschplatte und Baumaße werden bei der Fertigung geprüft.
Sammelschienenverarbeitung
Kupferschienen werden entsprechend der elektrischen Anordnung geschnitten, gebohrt, geformt und positioniert. Verbindungspunkte werden vor der Endmontage überprüft.
Elektrische Montage
Schutzgeräte, Montageschienen, Klemmen, Sammelschienen und Innenleiter werden entsprechend dem genehmigten Schaltplan und Schaltschranklayout installiert.
Endkontrolle
Die Inspektion umfasst Schrankabmessungen, Komponentenpositionierung, Leiteridentifikation, Sammelschienenanschlüsse, Schutzleiterdurchgang und Montagezustand.
Beschaffungsinformationen erforderlich
Elektrische Daten
Geben Sie Nennspannung, Frequenz, Eingangsstrom, Kurzschlusspegel und Ausgangsstromkreiswerte an.
Rennplan
Listen Sie jeden Ausgangsstromkreis, die erforderliche Schutzgeräteleistung, die Polkonfiguration und die Anzahl auf.
Kabinettsanforderungen
Geben Sie IP-Schutzart, Montagemethode, Kabeleinführungsrichtung, verfügbaren Installationsraum und erforderliche Gehäuseabmessungen an.
Projektdokumente
Ein einzelnes -Liniendiagramm, ein Lastplan und ein Schranklayout bilden die technische Grundlage für die Konfigurationsprüfung und Angebotserstellung.
Warum sollten Sie sich für einen modularen Eingangsschrank entscheiden?
Definierter Kraftpfad
Das ankommende Gerät speist die Kupferschiene, die die einzelnen Abgangsstromkreise versorgt. Dadurch erhält der Schrank eine klare elektrische Struktur zur Überprüfung anhand des Verteilungsplans.
Flexibles Schaltungslayout
Ausgangspositionen, Geräteanordnung und freie Wege werden anhand des Projektschaltplans und nicht anhand einer festen internen Anordnung festgelegt.
Praktischer Kabelzugang
Kabeleinführung, Anschlussraum und interne Komponentenpositionen werden während der Schrankaufteilung koordiniert, um den Feldanschluss zu unterstützen.
Kontrollierte Produktion
Genehmigte Zeichnungen und Elektropläne dienen als Referenz für die Blechfertigung, die Sammelschienenbearbeitung, die Montage und die Endkontrolle.
FAQ
F: Was ist ein modularer Eingangsverteilerschrank?
A: Es handelt sich um einen Niederspannungsverteilerschrank mit einem Haupteingangsabschnitt, einem Kupferschienensystem und mehreren Ausgangsstromkreisen. Der Eingang versorgt die Sammelschiene, die den Strom auf die einzelnen geschützten Stromkreise verteilt.
F: Welcher Nennstrom ist verfügbar?
A: Typische Konfigurationen decken 63–630 A ab. Die erforderliche Nennleistung hängt von der Eingangsversorgung, der berechneten Last und der gewählten Schrankanordnung ab.
F: Wie viele Abgangsstromkreise kann der Schrank aufnehmen?
A: Der angegebene Konfigurationsbereich umfasst 4–24 ausgehende Wege. Die endgültige Menge hängt von den Abmessungen der Schutzvorrichtung, den Stromkreiswerten, dem Kabelraum und den Schrankabmessungen ab.
F: Wie sollte die Schrankgröße ausgewählt werden?
A: Die Schrankabmessungen werden durch den Eingang, die Anzahl der abgehenden Geräte, die Anordnung der Sammelschienen, den Platz für den Kabelanschluss und den verfügbaren Installationsbereich bestimmt.
F: Was sollte in einer Anfrage enthalten sein?
A: Geben Sie das Einleitungsdiagramm, die Nennspannung, den eingehenden Strom, den Zeitplan für den ausgehenden Stromkreis, die erforderliche IP-Schutzart, die Kabeleinführungsrichtung, die Installationsmethode und den verfügbaren Schrankraum an. Mithilfe dieser Details können die elektrische Anordnung und die Gehäusekonfiguration vor der Angebotserstellung überprüft werden.
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